Mai 2017

 

18. Mai 2017

Öffentliche Auflage für das WIEN MUSEUM NEU startet

Von 18.5. bis 29.6.2017 läuft für das Projekt WIEN MUSEUM NEU die öffentliche Auflage, gemeinsam mit dem benachbarten Winterthur-Gebäude. 
Siehe https://tinyurl.com/kgeo4hx

In diesem Zeitraum ist es möglich, Stellungnahmen an die Stadt Wien abzugeben. Danach werden die eingelangten Anliegen geprüft, nach Möglichkeit berücksichtigt und dem Gemeinderat berichtet. 

Für das Wien Museum ist dies ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Ausbaus. Verwirklicht wird das Siegerprojekt von Certov, Winkler + Ruck Architekten aus dem Architektenwettbewerb 2015.

Geplant ist der Abbruch der derzeit bestehenden Brückenverbindung zwischen Wien Museum  und dem Winterthur-Gebäude, sodass das Museum künftig wieder als alleinstehendes Gebäude in Erscheinung tritt. Gleichzeitig ist eine Erweiterung vorgesehen, wobei sich die zukünftige Gebäudehöhe des Museums gemäß den Vorgaben an der Terrassenkante der Karlskirche orientiert.

Kurze Darstellung zur geplanten Höhenentwicklung:


Die Planungen beinhalten folgende Aspekte: Ursprünglich war die Karlskirche als alleinstehendes Objekt konzipiert. Sie stand am Ufer des Wienflusses außerhalb der Stadtmauer. Erst im Laufe der Zeit entstand die heutige Situation, wobei die erste markante Veränderung in der unmittelbaren Nachbarschaft die Errichtung des kaiserlich-königlichen Polytechnischen Instituts war (heutige Technische Universität Wien). Insofern zu erwähnen, da sich der Bau höhenmäßig an der Terrassenkante der Kirche orientiert hat, im Gegensatz zur niedrigeren Bebauung auf der Ostseite. Dieses bestehende Ungleichgewicht wurde auch in den 1950er Jahren beim Bau des Wien Museum kritisch gesehen.

Die nun vorliegenden Planungen sehen einen Ausgleich vor: Künftig wird es beidseits der Karlskirche annähernd die gleiche Höhenentwicklung geben, wobei diese Höhe einen nachvollziehbaren Bezug zu dem Barockbau hat. Wesentlich ist, dass die Kirche dank ihrer Kuppel und der darauf aufgesetzten Laterne nicht an Dominanz verliert. Darauf wird insofern Rücksicht genommen, als dass der geplante obere Abschluss der daneben liegenden Gebäude in der Höhe auf die Hälfte dieser Bezugshöhe beschränkt wird.


17.Mai 2017

Am Mittwoch, den 17.05 fand eine Projektpräsentation zum WIEN MUSEUM NEU statt. Die Veranstaltung bot einen Überblick zum Planungsstand des Erweiterungsbaus.

© Certov, Winkler + Ruck Architekten


November 2016


Im Zuge der Planungen für das Wien Museum NEU wurde in den vergangenen Wochen eine 3D-Aufnahme des Bestandsgebäudes durchgeführt. Diese Maßnahme ist eine der Voraussetzungen für die Sanierung und bauliche Erweiterung des Museums, die vorhandenen historischen Pläne wären dafür keine ausreichende Grundlage. Zurzeit findet außerdem die Vorbereitung für die Flächenwidmung statt, zudem steht die Entscheidung, welches Büro die Planung des Außenraumes auf der östlichen Seite des Karlsplatzes übernehmen wird, unmittelbar bevor. 

 

 

September 2016 


In den vergangenen Monaten wurde das Verhandlungsverfahren mit den Generalplanern erfolgreich abgeschlossen, nun stehen die Einreichplanung sowie die Flächenwidmung auf dem Programm. Für diese Phase II des Bauprojekts, die mit der Erwirkung des Baubescheides endet, wurde am 6. September im Kulturausschuss des Wiener Gemeinderates ein Gesamtbetrag von 3,5 Millionen Euro einstimmig beschlossen, ebenfalls mit den Stimmen aller Parteien erfolgte der Beschluss im Gemeinderat 29. September.


Mit dem Betrag sollen alle erforderlichen Planungsarbeiten, die im Zusammenhang mit der Erwirkung eines Baubescheides für das Projekt „Wien Museum neu“ anfallen, abgedeckt werden. Darunter fallen der Vorentwurf, der Entwurf und die Einreichplanung. Die wichtigsten Planungsleistungen der Architekten betreffen die General- und Objektplanung, Einrichtung und Design, Tragwerksplanung, Fassadenplanung, bauphysikalische Bearbeitung und technische Ausrüstung. Weitere Kostenpunkte sind das Projektmanagement und die Bauherrenleistungen. Parallel zur Einreichplanung und zum Flächenwidmungsverfahren sollen eine weitere Kostenpräzisierung und eine Empfehlung über die endgültige Finanzierungsvariante erfolgen.